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Die Trierer Innenstadt ist ein bedeutender historischer Standort, der mit Herausforderungen wie geänderten Konsumgewohnheiten, Sicherheitsaspekten, Mobilitätsanforderungen und den Folgen des Klimawandels konfrontiert ist. Ziel des Projekts ist es, diese Herausforderungen zu bewältigen und die Innenstadt als lebendigen, zukunftsfähigen Raum zu stärken. Das ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept), erstellt im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“, bildet den Handlungsrahmen für die Entwicklung dieses wichtigen Bereichs.
Der Prozess der Konzeptentwicklung beinhaltete eine umfassende Analyse und zahlreiche Beteiligungsformate, darunter Dialogveranstaltungen, Stadtspaziergänge und Expertengespräche. Diese intensiven Bürgerbeteiligungen und die Integration bestehender Planungen und Konzepte gewährleisteten, dass die Bedürfnisse der Bewohner und Akteure in die Planung einflossen. Auf dieser Grundlage wurden spezifische Prinzipien und Entwicklungsziele abgeleitet.
Das Ergebnis ist ein Katalog von 20 Maßnahmen, die die Trierer Innenstadt stärken sollen. Die Maßnahmen sind räumlich und thematisch vielfältig und wurden anhand einer umfassenden Priorisierung ausgewählt. Dabei flossen neben dem öffentlichen Stimmungsbild auch weitere entscheidende Faktoren in die Planung ein, um eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung der Innenstadt zu gewährleisten.




Leistungen: Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept ISEK
Auftraggeber: Stadt Trier
Planungszeitraum: 2022-2023
Plangebietsgröße: ca. 80 ha
In Zusammenarbeit mit: berchtoldkrass space&options, Karlsruhe;
Anne Krämer kooperative Stadtentwicklung, Leipzig

Der Saarbrücker Osthafen und seine Umgebung stellt einen Schwerpunkt der Stadtentwicklung Saarbrückens dar und soll gestärkt sowie städtebaulich qualifiziert werden. Übergeordnetes Ziel ist es, Saarbrücken als Oberzentrum in der grenzüberschreitenden europäischen Großregion zu etablieren und nachhaltige Entwicklungen voranzutreiben. Das Projekt fokussiert sich auf die Schaffung einer neuen „City Ost“, die neben wirtschaftlichen Potenzialen auch Kunst, Kultur und Lebensqualität fördert und als Naherholungsgebiet dient.
Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ wurde das ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) für das Gebiet des Osthafens weiterentwickelt. Es umfasst eine Fläche von etwa 64 Hektar und untersucht städtebauliche, funktionale und nutzungsbezogene Aspekte. Nach einer umfassenden Analysephase wurden konkrete Maßnahmen abgeleitet, die dazu dienen sollen, die Ziele einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadtentwicklung zu erreichen.
Das Ergebnis des Projekts ist die Vision der „Neuen City Ost“ mit dem Osthafen als zentralem Element für urbanes Leben und Wirtschaften. Das Gebiet soll eine Mischung aus innovativer Arbeitswelt, Freizeitangeboten und Natur- sowie Kulturräumen bieten. Das Konzept wurde 2022 vom Stadtrat verabschiedet und soll über die nächsten zehn Jahre schrittweise umgesetzt werden, mit 2023 als Startjahr für die ersten Maßnahmen.



Leistungen: Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept ISEK
Auftraggeber: Stadt Saarbrücken
Planungszeitraum: 2022
Plangebietsgröße: ca. 65 ha

Die Stadt Heidelberg hat die fachliche, grafische und textliche Begleitung im Zuge der Erstellung zweier Integrierter Handlungskonzepte (IHK) für das Quartier Westliches Bergheim und den Stadtteil Emmertsgrund. Ziel der Konzepte ist es, eine Zukunftsvision für die beiden Gebiete zu entwickeln, die bauliche, soziale, öffentliche und private Maßnahmen integriert. Während das Westliche Bergheim als wichtiger Eingang zur Stadt durch zahlreiche städtebauliche Projekte im Wandel steht, soll das IHK für den Emmertsgrund die bisherigen Maßnahmen aus dem Programm „Soziale Stadt“ fortführen und weiterentwickeln. Beide Konzepte sollen als strategische Leitlinien dienen und den Transformationsprozess in den Stadtteilen strukturieren.
Die Erstellung der IHKs erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Verwaltung, Fachämtern, lokalen Akteuren sowie Bürgerinnen und Bürgern. Die Inhalte basieren auf einer umfassenden Bestandsaufnahme, Analyse und Evaluierung der bisherigen Entwicklungen. Partizipative Formate wie Quartierswerkstätten, Bürgerbeteiligungen und Netzwerktreffen fließen in die Konzepte ein. Die Auftragnehmerin bzw. der Auftragnehmer ist für die sprachliche und grafische Ausarbeitung verantwortlich, wobei eine klare Visualisierung der Entwicklungsvision, Handlungsfelder und Maßnahmen erforderlich ist. Die Gestaltung orientiert sich an den städtischen Corporate-Design-Vorgaben und umfasst auch grafische Elemente wie Karten und Illustrationen.
Das Ergebnis sind zwei detaillierte Handlungskonzepte, die klare Zielsetzungen und Maßnahmen für die Weiterentwicklung der Stadtteile formulieren. Sie dienen als Grundlage für zukünftige Planungen und Förderanträge und unterstützen eine nachhaltige, sozial ausgewogene Stadtentwicklung. Die flexible Struktur der IHKs ermöglicht eine schrittweise Umsetzung der Maßnahmen und bietet Orientierung für die langfristige Entwicklung von Westlichem Bergheim und Emmertsgrund.


Leistungen: grafische und textliche Begleitung Neuaufstellung von zwei Integrierten Handlungskonzepten (IHK), Kartenerstellung und -verschriftlichung
Auftraggeber: Stadt Heidelberg
Planungszeitraum: 2022
Plangebietsgröße: stadtteilbezogene Betrachtungsebenen

Mit der Schließung des Bergwerks Saar in Ensdorf am 30. Juni 2012 endete eine über 250-jährige Bergbaugeschichte im Saarland. Um die Zukunft der ehemaligen Bergwerksanlage Duhamel aktiv zu gestalten, haben die Gemeinde Ensdorf und die RAG MI als künftige Eigentümerin eine Projektgemeinschaft gegründet. Ziel war es, gemeinsam mit Bürgern und relevanten Akteuren einen nachhaltigen Entwicklungsprozess einzuleiten. Dabei sollten sowohl wirtschaftliche als auch soziale und kulturelle Aspekte berücksichtigt werden, um der Fläche eine neue, zukunftsweisende Funktion zu geben.
MESS begleitete den Planungsprozess und entwickelte den Masterplan Duhamel, der als langfristiger Orientierungsrahmen dient. Der Plan vereint harte Faktoren wie Wirtschaftlichkeit und gesetzliche Vorgaben mit weichen Faktoren wie den Wünschen der Bürger nach einer identitätsstiftenden Nutzung. Der offene und mehrstufige Beteiligungsprozess ermöglichte es, eine Vision zu entwerfen, die sowohl den Bedürfnissen der Gemeinde als auch den übergeordneten Entwicklungszielen der Region gerecht wird.
Die Umsetzung des Masterplans wird sich über mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte erstrecken. Dabei bleibt das Konzept flexibel, um auf zukünftige Veränderungen reagieren zu können. Mit der Erarbeitung dieses Plans hat Duhamel einen ersten entscheidenden Schritt in Richtung einer neuen, nachhaltigen Nutzung getan – ein Prozess, der der Region neue Perspektiven eröffnet.



Auftraggeber: Projektgemeinschaft Entwicklung Bergwerk Duhamel (Gemeinde Ensdorf, RAG Montan Immobilien GmbH) vertreten durch die Gemeinde Ensdorf
Planungszeitraum: 2012-2013
Plangebietsgröße: ca. 100 ha
In Zusammenarbeit mit: Stefan Laport Landschaftsarchitektur, Battweiler

Das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept St. Ingbert – Neues Feuer für die Alte Schmelz ist eine umfassende Planung für das denkmalgeschützte Gebäudeensemble der Alten Schmelz. Ziel ist es, eine nachhaltige Zukunft für das Areal zu sichern, indem sowohl bestehende als auch potenzielle neue Nutzungen definiert werden. Die Stadt St. Ingbert verfolgt dabei zwei wesentliche Schwerpunkte: Zum einen soll die funktionale Weiterentwicklung des Gebiets als Wohn-, Gewerbe-, Kultur- und Tourismusstandort vorangetrieben werden. Zum anderen werden Maßnahmen erarbeitet, die den langfristigen Erhalt des historischen Ensembles gewährleisten. Das Konzept bildet die Grundlage für eine Förderung im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz sowie für die Ausweisung eines Sanierungsgebiets gemäß § 142 BauGB.
Auf Basis strategischer Ansätze wurden konkrete Einzelmaßnahmen entwickelt und in detaillierten Projektbeschreibungen formuliert. Ein zentraler Baustein des Konzepts ist die Einrichtung eines MINT-Campus, der von privaten und öffentlichen Akteuren getragen wird. Dieses Bildungszentrum soll junge Menschen für Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik begeistern. Die Kombination aus historischer Bausubstanz und innovativer Bildungsnutzung verleiht dem Areal eine neue Identität.
Durch die geplanten Maßnahmen wird die Alte Schmelz behutsam transformiert und als lebendiger Standort weiterentwickelt. Der MINT-Campus fungiert als Leitnutzung und Impulsgeber für die gesamte Umgebung. Ergänzend dazu wird das Areal durch verschiedene kulturelle, wirtschaftliche und touristische



Leistungen: Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept ISEK
Auftraggeber: Stadt St. Ingbert
Planungszeitraum: 2015
Plangebietsgröße: ca. 3 ha
In Zusammenarbeit mit: isoplan-Marktforschung – Dr. Schreiber & Kollegen GbR, Saarbrücken

Im Stadtteil Erbach der Kreisstadt Homburg wurde das Fördergebiet „Quartier Erbach“ im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ definiert, um gezielt städtebauliche und soziale Herausforderungen anzugehen. Das Ziel der Fortschreibung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) von 2017 war es, durch die Identifikation von Sanierungsbedarfen Anreize zur Modernisierung und Sanierung von privatem Wohnraum zu schaffen. Insbesondere sollte das Sanierungsrecht als wirksames Instrument zur Aufwertung der überwiegend privaten Wohnbausubstanz im Gebiet genutzt werden, um die Lebensqualität zu verbessern und soziale Segregation zu verringern.
Die Vorgehensweise bestand in einer vertiefenden Analyse und Herausarbeitung der bestehenden Schwächen, Problemfeldern und Potenzialen im „Soziale Stadt“-Gebiet. Dabei zeigte sich, dass besonders die sozial benachteiligten Bereiche unter Mängeln im Wohnumfeld und Umweltbelastungen, wie Verkehrslärm, litten. Dies verstärkte die soziale Segregation und führte zu einer Abwärtsspirale im Gebiet. Die Fortschreibung zielte darauf ab, die Grundlage für die Festlegung eines Sanierungsgebiets zu schaffen und eine integrierte Herangehensweise zur Lösung dieser Problemlagen zu entwickeln.
Neben der Fortschreibung des Maßnahmenkonzepts sowie der Aktualisierung bestehender Maßnahmen erfolgte im Ergebnis des Prozesses eine Erweiterung des räumlichen Umgriffs, um den Ortskern Erbach mit seiner Vielzahl an sanierungsbedürftigen Gebäude sowie sozialen und funktionalen Missständen. Es wurde ein Sanierungsgebiet abgegrenzt und eine organisatorische Begleitung durch einen Sanierungsbeauftragten vorgeschlagen. Dieser soll die Eigentümer rechtlich und gestalterisch beraten sowie Maßnahmen zur Aufwertung des Gebiets anstoßen und begleiten.


Leistungen: Fortschreibung Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept ISEK
Auftraggeber: Stadt Homburg/Saar
Planungszeitraum: 2018
Plangebietsgröße: Betrachtung auf Stadtteilebene
In Zusammenarbeit mit: isoplan-Marktforschung – Dr. Schreiber & Kollegen GbR, Saarbrücken

Die Altstadt von Homburg ist ein lebendiger und vielseitiger Stadtbereich mit historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Qualitäten. Allerdings steht das Quartier vor vielfältigen Herausforderungen, darunter Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum, Leerstände, Sanierungsbedarfe und Gestaltungsdefizite. Zugleich bergen geplante Projekte und neue Ideen großes Potenzial für die zukunftsfähige Entwicklung der Altstadt. Die Stadt Homburg sieht den fortwährenden Wandel als Chance und hat sich zum Ziel gesetzt, die historischen Strukturen zu sichern, den besonderen Charakter der Altstadt zu bewahren und gleichzeitig moderne Nutzungen und Konzepte zu integrieren.
Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts, das durch das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ unterstützt wird. Ausgangspunkt war eine detaillierte Analyse des Quartiers rund um den zentralen Marktplatz, bei der die historische Bausubstanz, die kleinteilige Struktur sowie die bestehenden Herausforderungen und Potenziale untersucht wurden. Ziel war es, Leitlinien zu entwickeln, die als Grundlage für konkrete Maßnahmen dienen, um sowohl den baulichen Bestand zu erhalten als auch neue Perspektiven für Wohnen, Handel, Gastronomie und Tourismus zu schaffen.
Das Ergebnis ist ein strategisches Konzept, das eine nachhaltige und geordnete Entwicklung der Altstadt sicherstellt. Neben der Erhaltung der denkmalgeschützten Gebäude liegt der Fokus auf einer ausgewogenen Mischung aus Modernisierung und Bewahrung. Mit diesem Ansatz wird nicht nur die bauliche Geschlossenheit der Altstadt gestärkt, sondern auch die Attraktivität des Quartiers als kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt Homburgs langfristig gesichert.




Leistungen: Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept ISEK
Auftraggeber: Homburg/Saar
Planungszeitraum: 2018-2019
Plangebietsgröße: ca. 7 ha
In Zusammenarbeit mit: isoplan-Marktforschung – Dr. Schreiber & Kollegen GbR, Saarbrücken

Die Stadt Dillingen hat im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ umfangreiche städtebauliche und soziale Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtteils Dillingen-Innenstadt und Pachten zwischen 2000 und 2017 durchgeführt. Dabei wurden bereits Fortschritte im Bereich Lokschuppen erzielt, während in anderen Gebieten, insbesondere entlang der Berliner und Merziger Straße sowie dem Leipziger Ring, noch erheblicher Handlungsbedarf besteht. Ziel der Fortschreibung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) ist es, die noch bestehenden Missstände in den Bereichen bauliche Sanierung, energetische Verbesserung und soziale Integration zu adressieren und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Die Vorgehensweise bestand in einer umfassenden Analyse der bestehenden Missstände sowie einer intensiven Beteiligung der Quartiersbewohner und lokalen Akteure. Die städtebauliche Bestandsaufnahme, sozioökonomische Analysen und eine detaillierte Stärken-Schwächen-Analyse lieferten die Grundlage für die Identifikation der Handlungsbedarfe. Im Rahmen des ISEK wurden konkrete Ziele und eine Aufwertungsstrategie entwickelt, um die Probleme zu lösen und die Chancen des Gebiets zu nutzen. Zudem wurden Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds und zur Förderung sozialer Integration ausgearbeitet.
Das Ergebnis des Projekts ist ein detailliertes Konzept zur gezielten Aufwertung des Quartiers, das sowohl bauliche Sanierungen als auch Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur umfasst. Zudem wurde eine konkrete Umsetzungsstrategie entwickelt, die die Einbindung aller relevanten Akteure sicherstellt. Die geplanten Maßnahmen sollen über verschiedene Fördermittelquellen finanziert werden, wobei eine enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ressorts und der Stadtverwaltung gewährleistet ist.



Leistungen: Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept ISEK
und vorbereitende Untersuchungen gem. § 141 BauGB
Auftraggeber: Stadt Dillingen/Saar
Planungszeitraum: 2020-2021
Plangebietsgröße: ca. 25 ha
In Zusammenarbeit mit: isoplan-Marktforschung – Dr. Schreiber & Kollegen GbR, Saarbrücken

Im Jahr 2019 bewarb sich die Stadt Freiburg erfolgreich um eine Förderung im Rahmen des Programms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“, um zusätzlichen Wohnraum durch die Entwicklung bestehender Flächen zu schaffen. Die Aufgabe von MESS als Innenentwicklungsmanager war es, informelle Konzepte der Innenentwicklung auf ihre Umsetzbarkeit zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dabei lag der Fokus auf einer intensiven Abstimmung mit den Eigentümern, um deren Perspektiven und Bedenken in den Planungsprozess einzubeziehen und eine solide Grundlage für die weitere Planung zu schaffen.
Das Ziel des Innenentwicklungsmanagements war es, die Eigentümer zu aktiven Mitstreitern ihrer eigenen Grundstücksentwicklung zu machen. Sie sollten die Möglichkeit erhalten, sich unverbindlich und kostenlos über die Potenziale ihrer Grundstücke zu informieren und, unterstützt durch das IEM, eine fundierte Entscheidung für die zukünftige Entwicklung zu treffen. In zahlreichen Eigentümerversammlungen und Gesprächen konnte MESS eine Vielzahl von Motivationen und Unsicherheiten der Eigentümer identifizieren, die als Grundlage für die weiteren Planungen dienten.
Das Ergebnis des Projekts war die Herausbildung von Entwicklungsclustern, in denen mehrere Eigentümer mit gemeinsamen Interessen zusammenarbeiteten. Der intensive Dialog brachte wertvolle Erkenntnisse zu den spezifischen Bedürfnissen und Hemmnissen privater Eigentümer und lieferte zudem strategische Impulse für die zukünftige Stadtentwicklung Freiburgs. Die Projektarbeit stärkte die Zusammenarbeit zwischen den Eigentümern und legte den Grundstein für eine nachhaltige und gut abgestimmte Innenentwicklung.






Leistungen: Innenentwicklungsmanagement
Auftraggeber: Stadt Freiburg im Breisgau
Planungszeitraum: 2019-2021
Plangebietsgröße: vier Projektgebiete im Stadtgebiet Freiburg






Die Stadt Bad Saulgau ist auf der Suche nach neuen Wegen zur Entwicklung des östlichen Stadtrandes. Ausgehend von der Grundidee, dass diesem wichtigen Stadtbereich sprichwörtlich der rote Teppich ausgerollt werden muss, wurden in vorliegendem Konzept gleich mehrere thematisch voneinander abgegrenzte Teppiche in östlicher Richtung ausgerollt. Jeder Teppich orientiert sich dabei an den vorhandenen und zu stärkenden Begabungen.
Eine wesentliche Funktion bei der Verknüpfung der Teppiche kommt einer von Südost nach Nordwest verlaufenden Durchwegung für Fußgänger_innen und Radfahrende zu. Diese Durchwegung durchläuft alle ausgerollten Teppiche und bildet der jeweiligen Nutzung entsprechende Platz- und Freiräume aus, die als Trittsteine in dieser neuen, qualitätsvollen Stadtstruktur dienen.
Das südlich anschließende Wohngebiet wurde zum „Quartier Mooshaupten“ entwickelt. In Abkehr von der, die umgebenden Wohngebiete prägenden, aufgelockerten Bebauung sollte ein Stadtbereich mit höherer Dichte entstehen, der aber gleichzeitig zu Bad Saulgau und den dort vorherrschenden Maßstäben passt.
In kleinteiligem Mix aus Einfamilienwohnen in Stadthäusern und Mehrfamilienwohnhäusern sowie moderaten Gebäudehöhen von zwei bis drei Geschossen werden mehrere Wohnhöfe herausgebildet. Zusammengebunden werden diese Höfe durch die bereits erläuterte Durchwegung, die sich an einem Quartiersplatz und an einem Spielplatz aufweitet. Zusammen mit diesem „Anger“ bilden die „Gassen“ zwischen den Wohnhöfen eine nahezu dörfliche Struktur aus.
Um diesen Charakter des Quartiers zu unterstützen und die Verkehrsräume als Gemeinschaftsräume erlebbar zu machen, soll das gesamte Quartier autofrei gehalten werden. Im Süden des Quartiers nimmt eine Stellplatzanlage den ruhenden Verkehr auf.
Auf diese Weise kann im Spannungsfeld bestehender Wohnsiedlungen und Schulcampus ein neues Stück Stadt entstehen, das den Wohnstandort Bad Saulgau qualitätsvoll stärkt und eine attraktive Siedlungskante in östlicher Richtung ausbildet.
Leistungen: Städtebaulicher Workshop; Mehrfachbeauftragung
Auslober: Stadt Bad Saulgau
Planungszeitraum: 2021
Plangebietsgröße: Ideenteil ca. 25,5 ha, davon Realisierungsteil ca. 2,5 ha
